Architektur

Bei diesem Wohnbau war das grundsätzliche Ziel einen innerstädtischen Organismus zu schaffen, der sich zu einem Ort des Wohlbefindens und einer Verknüpfung mit dem städtischen Umfeld entwickelt. Daher wurde neben einem vielfältigen Wohnungsangebot für Familien und Alleinstehende besonderer Wert auf die Gestaltung der Übergänge von öffentlichen zu halböffentlichen und privaten Bereichen gelegt.

Die Familienwohnungen liegen ostwest-orientiert zur Siccardsburggasse und haben an den Wohnbereichen großzügige Loggien zum Hof nach Westen. An der Hardtmuthgasse werden Zweizimmer-Wohnungen angeboten, mit einer raumhohen Glasfassade nach Süden. Hier sorgen Sonnensegel für die notwendige Verschattung und bieten ein schönes
architektonisches Fassadenspiel. Mit einer großen Schiebetüre sind Wohn- und Schlafraum verbunden, sodass die Glasfassade über die ganze Wohnungsbreite spürbar wird.

In der Grundrisstypologie besitzen alle Wohnungen zentral gelegene Sanitäreinheiten, die damit ein freies Bewegen um den Kern ermöglichen. Die inneren Abläufe sind durch Bewegungsräume und -strukturen  ge- kennzeichnet. Ein wesentlicher Aspekt des Hauses ist die Hofgestaltung.

Eine umlaufende hölzerne Terrasse mit Wasserbecken, Sitzstufen und Spielfläche umschließt den Außenraum. In der Mitte des Hofes ergänzt ein Beet aus begrünten und bekiesten Flächen das Ambiente. Das
Wasserbecken mit Wasserpflanzen ist nicht nur optischer Anreiz, sondern auch kleinklimatische Bereicherung.

Ort Wien 10

BGF 3980m²

Status gebaut

Baujahr 2003

Typologie Wohnen

Freiraumplanung patricia zacek architektin

Bauträger Neues Leben

Siccardsburggasse